
Wie vernetzte Sensoren Kühlbereiche und Heizzonen
standortübergreifend transparent machen
Im Supermarktbetrieb müssen Kühlbereiche und Heizzonen zuverlässig überwacht werden. Bei vielen Standorten stoßen manuelle Kontrollen schnell an Grenzen. Vernetzte IoT-Sensorik schafft hier die Grundlage für zentrale Überwachung, direkte Alarmierung und einheitliche Bedingungen über das gesamte Filialnetz hinweg.
Temperaturüberwachung über viele Standorte hinweg
Gerade in großen Filialnetzen wird Temperaturkontrolle schnell zur organisatorischen Herausforderung. Wenn Kühlbereiche, Tiefkühlzonen und Heißtheken einzeln überwacht werden müssen, entstehen leicht fragmentierte Abläufe ohne durchgehende Sicht auf den Gesamtzustand. Abweichungen werden dann oft erst spät erkannt.
Ein Praxisprojekt von Sens aus Österreich zeigt, wie sich diese Aufgabe skalierbar lösen lässt. In über 1.000 Filialen wurde eine IoT-Sensorstruktur aufgebaut, mit der Temperaturabweichungen früh sichtbar gemacht und Zustände zentral überwacht werden können.
Skalierbare IoT-Struktur mit zentraler Überwachung 
Zum Einsatz kamen mehr als 6.000 EM300-TH in Kühlbereichen sowie über 1.000 EM500-PT100 in Heißtheken. Die EM300-TH wurden eingesetzt, um gekühlte und tiefgekühlteWaren im Bereich von −18 °C bis +10 °C zu überwachen. Die EM500-PT100 kamen bei warmen Lebensmitteln zum Einsatz. Die Daten werden zentral überwacht, Alarme direkt weitergeleitet und Zustände standortübergreifend sichtbar gemacht. So entsteht einSystem, das Probleme früh erkennt und schnelle Reaktionen ermöglicht.
Daten nutzbar machen statt nur erfassen
Für das Facility-Management liegt der Nutzen nicht nur in der Temperaturmessung selbst. Entscheidend ist, dass Abweichungen früh sichtbar werden, Alarme direkt weitergeleitet werden und Zustände über viele Standorte hinweg zentral nachvollziehbar bleiben. Dadurch lassen sich manuelle Kontrollaufwände reduzieren, Reaktionszeiten verkürzen und Risiken für Lebensmittelqualität und Food Waste senken.

Auch Daniel Plaiasu von der Sensor Network Services GmbH sieht genau darin den entscheidenden Mehrwert von IoT- und LoRaWAN-Lösungen: Daten sollen nicht nur gesammelt, sondern so genutzt werden, dass Prozesse transparenter werden und Ressourcen effizient eingesetzt werden können. Von der technischen Umsetzung bis zum laufenden Betrieb geht es darum, Informationen in eine Form zu bringen, die im Alltag tatsächlich weiterhilft. Genau daraus entsteht ein konkreter Nutzen für das standortübergreifende Facility-Management im Supermarktbetrieb.
Weiterführende Links:
Hersteller: IoT LoRaWAN Sensoren
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