LoRaWAN Workshop mit Praxis: Gateway, Sensorik und Netzwerkaufbau im Fokus

gepostet am Montag, dem 11.05.2026

Anwenderschulung mit direkter Hardwarepraxis für den strukturierten Einstieg in LoRaWAN

Bei der LoRaWAN-Anwenderschulung stand nicht nur die Theorie im Mittelpunkt, sondern vor allem die direkte Umsetzung in der Praxis. Die Teilnehmer lernten die Grundlagen der Funktechnologie kennen, bauten ein eigenes LoRaWAN-Netz auf und arbeiteten mit passender Hardware. So wurde aus technischem Basiswissen ein greifbarer Einstieg in reale IoT-Anwendungen.
 
Im Workshop wurden die technischen Grundlagen von LoRaWAN Schritt für Schritt vermittelt und direkt in praktische Übungen überführt. Dazu zählten typische Netzstrukturen, Reichweiten und Einsatzbereiche ebenso wie Fragen zur Auswahl geeigneter Antennen und zur korrekten Verlegung von Antennenkabeln für stabile Funkverbindungen.
 
Ein zentraler Teil der Schulung war der Aufbau eines lokalen LoRaWAN-Netzes. Die Teilnehmer integrierten ein Gateway, erstellten ein Dashboard in Node-RED und banden Schnittstellen sowie Protokolle wie Modbus TCP und MQTT ein. Dadurch wurde der Weg von der Datenerfassung bis zur Weiterverarbeitung im System konkret nachvollziehbar.
 
Zum Einsatz kamen ein LoRaWAN Gateway mit Embedded LNS, ein Sensor für Temperatur, Luftfeuchte und CO2 mit Display, ein 6-fach-Taster, ein Mini-Leckagesensor sowie ein LoRaWAN-Empfangstester. Das im Workshop enthaltene Hardwarepaket sorgte dafür, dass die vermittelten Inhalte nicht nur gezeigt, sondern direkt auf realer Hardware umgesetzt werden konnten.
 
Die Schulung machte deutlich, wie sich LoRaWAN verständlich und anwendungsnah vermitteln lässt, wenn Grundlagen, Hardware und Integrationspraxis sinnvoll zusammengeführt werden. Genau diese Verbindung machte den Workshop zu einem greifbaren Zugang für alle, die IoT-Anwendungen nicht nur einordnen, sondern technisch sauber aufbauen möchten.